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Allen Say
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Allen Say (* 28. August 1937 als James Allen Koichi Moriwaki Seii in Yokohama, Japan) ist ein japanischer, in den USA lebender Fotograf, Schriftsteller und Illustrator.
Seit 1968 ist er als Schriftsteller und Illustrator tĂ€tig und veröffentlichte bis heute 31 BilderbĂŒcher, KinderbĂŒcher, Comics sowie einen Jugendroman, von denen mit Dr. Smithâs Safari (1972), Once under the Cherry Blossom Tree: An Old Japanese Tale (1974), The Ink-Keepers Apprentice (1979), Allison (1997), Kamishibai Man (2005) fĂŒnf auch in deutscher Ăbersetzung erschienen sind. Say debĂŒtierte mit der Illustration des Gedichtbandes A Canticle to the Waterbirds (1968). Sein neuestes Werk ist The Inkerâs Shadow (2015).
Zu seinen wichtigsten BĂŒchern gehören Grandfatherâs Journey (1993), The Boy of the Three Year Nap (1993), The Bicycle Man (1989) und Tree of Cranes (1991). FĂŒr seine Illustrationen wurde er unter anderem mit dem New York Times Best Illustrated Books Award (1980)cite-ref-best-illustrated-award-1-0[1], dem Horn Book Award (1988)cite-ref-horn-book-award-2-0[2] und der Caldecott Medal (1994)cite-ref-3[3] ausgezeichnet. Die US-amerikanische Presse bezeichnete Says Aquarellzeichnungen als »vivid« (New York Times)cite-ref-4[4], »beautiful« (LA Times)cite-ref-5[5] und »haunting« (USA Today)cite-ref-6[6].
Contents
âą Leben
âą Werk
âą 1960er
âą 1970er
âą 1980er
âą 1990er
âą 2000er
âą 2010er
âą Bibliographie
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Leben
Allen Say wurde 1937 in Yokohama geboren. Sein Vater war Koreaner, der als Waisenjunge bei einer britischen Familie in Shanghai aufwuchs. Seine in Oakland, Kalifornien, geborene Mutter war japanisch-amerikanischer Herkunft, wurde aber nach der High School von ihren Eltern zurĂŒck nach Japan gebracht, um dort zu einer anstĂ€ndigen japanischen Dame heranzuwachsen.
Seine Eltern lieĂen sich scheiden, als Say neun Jahre alt war. Say hatte keinen besonders guten Kontakt zu seinem Vater, da dieser von seinen mĂ€Ăigen schulischen Leistungen enttĂ€uscht war und seine kĂŒnstlerischen Ambitionen verurteilte. Seine Schwester blieb bei der Mutter, wĂ€hrend Allen zu seiner GroĂmutter geschickt wurde, um dort eine gute Schule besuchen zu können. Doch das VerhĂ€ltnis zwischen den beiden war nicht besser, als das zwischen Say und seinem Vater. Deshalb wurde eine Ăbereinkunft getroffen, die es Say mit gerade einmal zwölf Jahren erlaubte, nĂ€her an seiner Schule und von nun an alleine zu leben.
WĂ€hrend dieser Zeit wurde Say Lehrling des von ihm bewunderten Comic-Zeichners Noro Shinpei. Doch als Say 16 Jahre alt wurde und seine KĂŒnstlerkarriere gerade beginnen sollte, zog sein Vater mit seiner neuen Familie in die USA und lud Say ein, sich ihm anzuschlieĂen. Zu Says Erschrecken hatte sein Vater ihn an der Harding MilitĂ€rakademie in Glendora, Kalifornien, angemeldet. Doch als Say beim Rauchen auf seinem Zimmer erwischt wurde, verwiesen sie ihn von der Schule. Nicht wissend, wie es nun weitergehen sollte, besuchte Say zunĂ€chst die Citrus Union High School in Azusa. Dort wurde er von seinem Schulleiter ermutigt, sich seine kĂŒnstlerische Gabe zu Nutze zu machen. Am Wochenende besuchte Say Kunstkurse am Chouinard Art Institute oder belegte Seminare am Art Center College of Design in Los Angeles.
Nach seinem Abschluss kehrte er nach Japan zurĂŒck und schwor sich, nie wieder einen FuĂ in die USA zu setzen. Trotzdem zog es ihn ein Jahr spĂ€ter wieder nach Amerika, wo er als eine Lehre als Plakatmaler begann. Doch nach EinfĂ€llen anderer zu zeichnen interessierte ihn eigentlich nicht, weshalb Say kĂŒndigte. AnschlieĂend heiratete er Deirdre Myles. Aus dieser Ehe ging seine Tochter Yuriko hervor. Say zog nach Berkeley, um an der dortigen UniversitĂ€t ein Architekturstudium zu beginnen.
Wegen eines technischen Fehlers wurde Says studentisch bedingte Aussetzung des MilitÀrdienstes widerrufen und er wurde von der Armee eingezogen. Die nÀchsten beiden Jahre verbrachte er deshalb in Deutschland. Dort wurde ein befehlshabender Offizier auf seine Werke aufmerksam und eine von Says Fotografien wurde in der Zeitung Stars and Stripes veröffentlicht.
Nach seiner RĂŒckkehr in die USA arbeitete Say als Auftragsfotograf und gewann dadurch viele Kontakte zu Kunstdirektoren und Designern, die Say ermutigten, sich als Illustrator selbststĂ€ndig zu machen. Sein erstes Buch Smithâs Safari wurde 1972 veröffentlicht. WĂ€hrend der nĂ€chsten zehn Jahre betĂ€tigte Say sich nicht nur als Illustrator, sondern auch als Schriftsteller und Fotograf. 1979 brachte er seinen bisher einzigen Roman The Ink-Keepers Apprentice heraus. Das Buch thematisiert Says Zeit mit Noro Shinpei, wĂ€hrend der er sich dazu entschied, KĂŒnstler zu werden.
1988 gewann er mit seinen Illustrationen fĂŒr Dianne Snyders The Boy of the Three-Year Nap den Caldecott Honor Award und den Boston Globe Horn Book Award. Daraufhin gab Say das Fotografieren auf und widmete sich fortan nur dem Schreiben und Illustrieren von KinderbĂŒchern.
Das Japanese American National Museum richtete im Jahr 2000 eine Retrospektive ĂŒber Allen Says Arbeiten aus. Unter dem Titel Allen Sayâs Journey: The Art and Words of a Childrenâs Book Author wurden 55 Originalillustrationen sowie SkizzenbĂŒcher und GegenstĂ€nde aus Says Leben ausgestellt.cite-ref-7[7] Allen Says Geschichten sind inspiriert von persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen, aber auch von japanischen VolksmĂ€rchen und kulturellen Besonderheiten des Landes.
2016 war er Jurymitglied der Auszeichnung Das auĂergewöhnliche Buch des Kinder- und Jugendprogramms des Internationalen Literaturfestivals Berlin.
Werk
1960er
A Canticle to the Waterbirds (1968)
A Canticle to the Waterbirds ist ein Gedichtband von William Everson, der beim Eizo Verlag in Berkeley, Kalifornien, erschien und mit Fotografien von Allen Say illustriert wurde.
1970er
Two Ways of Seeing (1971)
Two ways of Seeing wurde ebenfalls mit Fotografien von Allen Say ausgestattet. Der Band mit Gedichten von Wilson G. Pinney erschien bei Little, Brown and Company in Boston, Massachusetts.
Dr. Smithâs Safari (1972) / Doktor Schmidts Safari (1974)
Doktor Schmidts Safari war Says erstes eigenes Bilderbuch, das 1972 beim amerikanischen Verlag Harper & Row erschien und zwei Jahre spĂ€ter in deutscher Ăbersetzung beim Insel Verlag publiziert wurde. Die Ăbersetzung besorgte Jörg Drews. Die Geschichte von Doktor Schmidt illustrierte Say mit Tuschezeichnungen. Eines Morgens entschlieĂt Schmidt sich dazu, jagen zu gehen, doch alles kommt anders, als er gedacht hatte. Als er die Tiere endlich findet, laden sie ihn in das Gasthaus âZur Forelleâ ein und plaudern mit ihm. Dabei erzĂ€hlen sie Doktor Schmidt, dass sie nachts von merkwĂŒrdigem LĂ€rm erschreckt werden. Der Doktor möchte ihnen helfen und so lauern sie den merkwĂŒrdigen Wesen auf. Als die Tiere sie nĂ€her kommen hören, gibt Schmidt einen Schuss ab. Doch als er sieht, wer die merkwĂŒrdigen GerĂ€usche gemacht hat, schĂ€mt er sich, geschossen zu haben. Es waren nur kleine Leute, die des Nachts mit KokosnĂŒssen spielen. Vor lauter Gram wirft Schmidt sein Gewehr ins Wasser und sie feiern alle zusammen ein Fest.
The Nose: a Tale Based on "Hana" by R. Akutagawa (1973)
Allen Says illustrierte NacherzĂ€hlung dieser japanischen VolksmĂ€rchen erschien beim Oyez Verlag. Die Geschichte handelt von einem Mann, dessen Nase so groĂ ist, dass sie bis an sein Kinn reicht, doch als ein Heiler sie verkleinert, lachen die Leute wegen seiner Eitelkeit noch mehr ĂŒber ihn. Deshalb ist er froh, als seine Nase eines Morgens wieder ihre alte GröĂe hat.
Once under the Cherry Blossom Tree: An Old Japanese Tale (1974) / Unter dem KirschblĂŒtenbaum (2016)
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Hauptartikel
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Unter dem KirschblĂŒtenbaum
Unter dem KirschblĂŒtenbaum wurde 1974 beim US-amerikanischen Verlag Houghton Mifflincite-ref-8[8] in amerikanischer Sprache veröffentlicht und umfasst 32 Seiten. Die deutsche Ăbersetzung erschien am 17. MĂ€rz 2016 bei der Edition Bracklocite-ref-9[9] und umfasst 32 Seiten. Gabriela Bracklo besorgte die Ăbersetzung.
Say erzĂ€hlt in diesem Buch ein Makura. Diese Art der japanischen Kurzgeschichte, die ĂŒbersetzt âKopfkissenâ heiĂt, wurde vorgetragen, um die Zuschauer in Stimmung fĂŒr die eigentliche lustige Geschichte (Rakugo) zu bringen. âUnter dem KirschblĂŒtenbaumâ ist eins der beliebtesten und Ă€ltesten Makura und damit ein charakteristisches Beispiel fĂŒr die Tradition des Japanischen Humors. Says Tuschezeichnungen komplettieren dabei die surreale Geschichte des ĂŒbellaunigen Grundherren, dem ein Kirschbaum auf seinem Kopf wĂ€chst.
The Feast of Lanterns (1976)
The Feast of Lanterns erschien bei dem amerikanischen Verlag HarperCollins. Die Geschichte handelt von zwei BrĂŒdern, die in einem Fischerdorf auf einer kleinen japanischen Insel leben und das Boot ihres Onkels stehlen, um zum ersten Mal in ihrem Leben das Festland zu sehen.
Morning Glories (1976)
Morning Glories ist ein Gedichtband von Shiga Naoya, den Say illustrierte und gemeinsam mit David Metzler ĂŒbersetzte. Der Band erschien bei Oyez Press in Berkeley, Kalifornien.
Magic Night and the River (1978)
Magic Night and the River ist eine Geschichte von Eve Bunting, die Allen Say illustrierte. Sie erschien bei Harper & Row und handelt von einem japanischen Jungen und seinem GroĂvater, denen Kormorane beim Fischen helfen, da sie die Vögel zuvor gut behandelt haben.
The Ink-Keepers Apprentice (1979) / Die SchĂŒler des Comic-Meisters (1999)
The Ink-Keepers Apprentice ist der erste und einzige Roman Says. Da das Buch hauptsÀchlich auf autobiographischen Tatsachen beruht, entschied sich Say in der zweiten Auflage, die 1994 erschien, dem ErzÀhler seinen eigenen Namen zu geben.
Der dreizehnjĂ€hrige ist begeistert, als der berĂŒhmte Comic-Zeichner Noro Shinpei ihn als seinen SchĂŒler und Assistenten aufnimmt. Sein Leben nimmt von dort an eine positive Wendung. Es gibt hitzige Diskussionen, aufregende Feste und vor allem die Ehre, die HintergrĂŒnde der Comicbilder des Meisters zu gestalten. Es folgen Aktzeichenkurse, bei denen der neue SchĂŒler Probleme hat, sich an die Nacktmodelle zu gewöhnen, horizonterweiternde AusflĂŒge, Van Gogh-Ausstellungen sowie eine Demonstration, die in Ausschreitungen endet. Sei genieĂt es, alleine in seinem kleinen schĂ€bigen Zimmer zu wohnen. Die Handlung findet in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Bohnen-Kuchen, Kimonos und die Samurai-Tradition koexistieren mit Van Gogh-Ausstellungen, Degas-Nachdrucken und Hesse-Romanen.
âA sparkling, touching portrait of a young person coming into his own.â (Kirkus Review, 1. MĂ€rz 1979).cite-ref-10[10]
1980er
The Lucky Yak (1980)
The Lucky Yak ist eine Geschichte von Annetta Lawson, die Say illustrierte und dafĂŒr den New York Times Best Illustrated Award erhielt.cite-ref-best-illustrated-award-1-1[1]
Das Buch wurde bei Houghton Mifflin veröffentlicht. Es handelt von einem Yak namens Edward, der alles hat, was man sich nur wĂŒnschen kann und trotzdem nicht glĂŒcklich ist, weshalb er beschlieĂt, einen Psychiater aufzusuchen. Dr. Huffin N. Puffin, der Papageientaucher, hat eine Idee, wie er Edward helfen kann. Er ĂŒberredet ihn, auf seine Tochter Muffin Puffin aufzupassen. Es dauert nicht lange, bis sie das ganze Haus auf den Kopf gestellt hat. Essig flieĂt ĂŒber den Boden, den sie zuvor mit Butter eingerieben hat. Mit ihrem Dreirad hat Muffin eine Delle in den KĂŒhlschrank gefahren und trommelt nun auf den Töpfen herum. Völlig entgeistert ruft Edward Dr. Puffin an, damit dieser seine Tochter wieder abholt. Von nun an weiĂ Edward sein ruhiges Leben zu schĂ€tzen und ist sehr zufrieden mit dem, was er hat.
The Secret Cross of Lorraine (1981)
The Secret Cross of Lorraine ist ein Jugendkrimi von Thea Brown, den Allen Say illustrierte. Er erschien bei Parnassus Press und erzÀhlt die Geschichte von Twyla, die ihre Freunde in Frankreich besucht. Sie machen eine erschreckende Entdeckung und versuchen den Besitzer des Kreuzes von Lothringen auszumachen, was sich schwieriger herausstellt, als sie zunÀchst annehmen.
The Bicycle Man (1982)
Allen Says The Bicycle Man erschien bei Mount Parnassus Press. Die Geschichte handelt von zwei amerikanischen Soldaten, die auf einem geliehenen Fahrrad fantastische KunststĂŒcke fĂŒr ein Sportfest in einem besetzten japanischen Dorf machen. Die Geschichte basiert auf Erinnerungen aus Says Kindheit.
âSavor it, share it, and let the Japanese traditions and the wonderful meetings speak for themselves.â (Kirkus Review, 1. September 1982)cite-ref-11[11]
How My Parents Learned to Eat (1984)
Say illustrierte Ina R. Friedmans Buch, das bei Houghton Mifflin erschien. Die Geschichte handelt von einem amerikanischen Matrosen, der eine junge Japanerin umwirbt. Doch das gemeinsame Essen stellt sich als problematisch heraus. John probiert, in einem japanischen Restaurant mit StĂ€bchen zu essen und Akio versucht, von ihrem Onkel den Umgang mit Messer und Gabel zu lernen. Als sich dies jedoch als schwieriger herausstellt, als vorher angenommen, entschlieĂen sich die beiden, fĂŒr ihren Hochzeitstag japanisches und europĂ€isches Besteck zu benutzen. FĂŒr seine Illustrationen gewann Say 1985 den Christopher Awardcite-ref-12[12] und wurde auf die Horn Book Honor List gesetzt.
The Boy of the Three Year Nap (1988)
Dianne Snyder erzĂ€hlt in diesem Buch, das bei Houghton Mifflin erschien, die Geschichte eines japanischen VolksmĂ€rchens. Taro, der wegen seiner Faulheit nur The Boy of the Three-Year Nap genannt wird, ist der Sohn einer fleiĂigen aber armen NĂ€herin. Als die neuen, reichen Nachbarn in das Nachbarhaus ziehen, hat er eine Idee, wie er seine Mutter beruhigen kann, die sich ĂŒber seine TrĂ€gheit beschwert und sich gleichzeitig ein ruhiges Leben sichert. Taro verkleidet sich als eine japanische Gottheit und gibt vor, der Patron des Dorfes zu sein und kann so den reichen Kaufmann ĂŒberreden, dass dessen Tochter den faulsten Jungen im Dorf heiraten muss. Als der Nachbar Taros Mutter um ihre Erlaubnis fĂŒr die Hochzeit bittet, wittert diese den Trick ihres Sohns. Sie stimmt der Verlobung zwar zu, aber nur unter der Bedingung, dass ihr Sohn fĂŒr den Kaufmann arbeitet. The Boy of the Three-Year Nap erhielt den Boston Globe Horn Book Award.cite-ref-horn-book-award-2-1[2] Die Illustrationen brachten das Buch auf die Caldecott Medal Honor List.cite-ref-13[13]
A River Dream (1988)
Say beschreibt ihn diesem Bilderbuch die Reise eines kleinen Jungen, der mit Fieber im Bett liegt. Dieser hat einen wunderschönen Traum, in dem er vor dem Fenster plötzlich einen Fluss sieht, der dort flieĂt, wo eigentlich immer eine StraĂe verlief. Der Junge geht hinaus und findet ein Boot, mit dem er den Fluss hinuntersegelt. Dort wartet sein Onkel Scott auf ihn und gemeinsam gehen sie Fliegenfischen. Doch als der Junge schlieĂlich einen Fisch fĂ€ngt, entscheidet er sich, ihn wieder freizulassen, denn sein Onkel meint, es sei besser den Fluss so zu lassen, wie sie ihn vorgefunden haben. The Dream River erschien ebenfalls bei Houghton Mifflin.
The Lost Lake (1989)
The Lost Lake ist ein Bilderbuch von Say, in dem die Geschichte von der Suche nach einem wunderschönen See erzĂ€hlt wird. Lukes Vater steckt bis zum Hals in Arbeit und findet kaum noch Zeit fĂŒr seinen Sohn. Doch eines Samstags ĂŒberrascht Lukes Vater ihn mit einem Campingausflug. Als sie endlich den See finden, den sein Vater als Kind besucht hat, ist dieser ĂŒberfĂŒllt mit BadegĂ€sten. Also entschlieĂen sich die beiden, einen neuen See zu suchen, den sie ganz fĂŒr sich haben können. WĂ€hrend sie sich durch ein raues Unwetter und eine gefĂ€hrlich Gegend kĂ€mpfen, in der BĂ€ren leben, wird Lukes Vater immer gelöster und gesprĂ€chiger. Und tatsĂ€chlich zahlt sich seine Sturheit aus, denn sie finden einen wunderschönen See, den sie ganz fĂŒr sich alleine haben.
1990er
El Chino (1990)
Says Bilderbuch El Chino erzĂ€hlt die wahre Geschichte des ersten chinesischen StierkĂ€mpfers Billy Wong. Billy wird in Arizona geboren und sein Vater erklĂ€rt ihm immer wieder, dass in Amerika jeder das sein kann, was er möchte. Auf einer Europareise sieht er seinen ersten Stierkampf und ist begeistert von den athletischen FĂ€higkeiten der Matadore. Obwohl ihm alle sagen, nur ein Spanier könne ein richtiger StierkĂ€mpfer sein, gibt er seinen Traum nicht auf und meldet sich bei einer Stierkampf-Schule an. Als er diese nach zwei Jahren abschlieĂt, ist er jedoch noch gegen keinen Bullen angetreten. Unter seinem Spitznamen âEl Chinoâ â der Chinese â kĂ€mpft Wong gegen seinen ersten Stier und wird ein richtiger Matador.
Tree of Cranes (1991)
Tree of Cranes ist ein Bilderbuch Says mit biografischen EinflĂŒssen. Es handelt von einem kleinen japanischen Jungen, der sich eine schlimme ErkĂ€ltung eingefangen hat. Doch wĂ€hrend er sich erholt, benimmt seine Mutter sich merkwĂŒrdig. Sie wirkt geistesabwesend, faltet viele Origami-Kraniche und grĂ€bt im Garten einen Baum aus. Als der kleine Junge sie fragt, warum sie all diese eigenartigen Dinge tut, erklĂ€rt sie ihm, dass sie in Kalifornien geboren wurde und man dort an diesem Tag im Jahr Weihnachten feiere. Sie schmĂŒckt den ausgegrabenen Baum mit den Origami-Kranichen und Kerzen und der Junge erlebt sein erstes Weihnachtsfest. Tree of Cranes erschien bei Houghton Mifflin.
Grandfatherâs Journey (1993)
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Hauptartikel
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Grandfatherâs Journey
In Grandfatherâs Journey erzĂ€hlt Say die Geschichte seines GroĂvaters, der sowohl in Japan als auch in Kalifornien zu Hause war und egal, wo er sich aufhielt, das jeweils andere Land vermisste.
Grandfatherâs Journey wurde am 1. Oktober 1993 beim amerikanischen Verlag Houghton Mifflincite-ref-14[14] in amerikanischer Sprache veröffentlicht, umfasst 32 Seiten und wurde in insgesamt vier Sprachen veröffentlicht. âGrandfatherâs Journeyâ ist das 15. Buch von Say und wurde 1994 mit der Caldecott Medal als herausragendstes Bilderbuch des Jahres ausgezeichnet.cite-ref-15[15]
Stranger in the Mirror (1995)
Nachdem sein GroĂvater abgereist ist, wacht Sam eines Morgens auf und stellt fest, dass er das Gesicht eines alten Mannes hat. Seine Eltern bringen ihn zu Ărzten, doch die wissen auch nicht genau, was Sam fehlt. In der Schule starren ihn alle an und lachen ĂŒber ihn. Sogar seine besten Freunde wenden sich von ihm ab. Doch als Sam am Nachmittag ein Skateboard vor die FĂŒĂe rollte, ist er wieder der kleine Junge. Mit dem gestohlenen Board fĂ€hrt er davon und macht seine Tricks auf dem Spielplatz, bevor er es dem anderen Jungen, wiedergibt. Wieder zu Hause, entschlieĂt er sich, davon zu laufen, doch bevor er dies umsetzen kann, schlĂ€ft er ein. Als Sam am nĂ€chsten Tag erwacht und sich aus dem Haus schleichen will, schaut ihn aus dem Spiegel im Flur ein Fremder an, er hat schwarze Haare und glatte Haut. Es ist Sam, der wieder ein Kind ist. War das alles nur ein Traum?
Emmaâs Rug (1996)
Die kleine Emma hat bereits Preise fĂŒr ihre MalkĂŒnste gewonnen. Bevor sie ein Bild beginnt, starrt sie einige Zeit auf die abgenutzte weiĂe Decke, die sie bereits seit ihrer Geburt besitzt. Doch ihre Mutter kennt den Wert von Emmas Inspirationsquelle nicht und wĂ€scht die Decke. Emma ist entsetzt, als sie sieht, was geschehen ist und gibt das Malen zunĂ€chst auf. Doch dann beginnen die Visionen fĂŒr neue Bilder sich an anderen Orten zu zeigen und Emmas Kunstwerke sind nun noch besser als zuvor.
âSay depicts Emmaâs art in a wholly believable way, as a combination of childlike subjects rendered with a sophisticated sense of color and composition; his well-lit, neatly drawn scenes--plus Emmaâs nearly indiscernible expressions--make the turbulent illustration of her anguish intense, her subsequent delight, vivid.â (Kirkus Review, 1. September 1996)
Allison (1997) / Allison (1998)
Says Bilderbuch Allison erschien 1998 in deutscher Ăbersetzung beim Moritz-Verlag. Die Ăbersetzung besorgte Susanne Koppe. Allison, ein kleines japanisches MĂ€dchen, wĂ€chst in Amerika bei ihren Adoptiveltern auf, die ihr nichts ĂŒber ihre tatsĂ€chliche Herkunft erzĂ€hlt haben. Eines Tages bekommt Allison einen Kimono von ihrer GroĂmutter geschickt, einen Ă€hnlichen, wie ihre Puppe Mei Mei ihn trĂ€gt. WĂ€hrend ihr Vater Allison erzĂ€hlt, dass ihre Puppe und deren Kimono von weit her kommen, bemerkt sie, dass sie Mei Mei viel Ă€hnlicher sieht als ihren Eltern und wird nachdenklich. Beim Essen fragt sie ihre Eltern woher Mei Mei stamme und ihr Vater erklĂ€rt ihr, dass es ein entferntes Land sei. Von dort hĂ€tten sie Allison und ihre Puppe mitgebracht. Allison ist entsetzt, dass ihre Eltern gar nicht ihre richtigen Eltern sind. In der Schule versucht sie, ĂŒber ihre Situation zu reden, doch die anderen Kinder können sie nicht verstehen. Allison ist wĂŒtend und zuhause angekommen zerstört sie ihre neuen Puppen. Im Garten findet sie eine streunende Katze, mit der sie sich anfreundet und die sie selbst adoptieren möchte, weil sie auch keine Mama und keinen Papa hat. Ihre Eltern erlauben es ihr und Allison versteht, dass ihre Eltern sie trotzdem lieben, auch wenn sie adoptiert ist. Das Buch thematisiert das BedĂŒrfnis der Zugehörigkeit.
Tea with Milk (1999)
In Tea with Milk verwendet Say Elemente aus der Lebensgeschichte seiner Mutter, die in San Francisco geboren wurde, deren Eltern sie aber mit 18 zurĂŒck nach Japan brachten, damit sie eine ârichtige japanischen Dameâ werden wĂŒrde. May, die Protagonistin des Buches, lebt in San Francisco. Zuhause spricht sie japanisch mit ihrer Familie, isst Reis und Miso-Suppe und trinkt grĂŒnen Tee. Wenn sie ihre Freunde besucht, isst sie gebratenes HĂŒhnchen und Spaghetti. May trĂ€umt davon, aufs College zu gehen und in ihrer eigenen Wohnung zu leben. Doch ihre Familie zieht zurĂŒck nach Japan und bald beginnt May, Amerika zu vermissen. Man nennt sie bei ihrem japanischen Namen Masako, sie muss Kimonos tragen und auf dem Boden sitzen. AuĂerdem soll sie noch einmal die High School besuchen, um ihr Japanisch zu verbessern. Dort ist sie eine AuĂenseiterin. FĂŒr May ist das alles fremd und sie kann sich nicht vorstellen, in diesem Land heimisch zu werden. SchlieĂlich soll May auch noch heiraten und ein Heiratsvermittler wird engagiert. Entsetzt von diesem Gedanken entscheidet sich May dazu ihr Leben selber zu gestalten und macht sich auf den Weg nach Osaka. Die Stadt erinnert sie an San Francisco und in einem groĂen Einkaufszentrum findet sie eine Anstellung als FahrstuhlfĂŒhrerin. Bald ist sie gelangweilt von dieser Aufgabe. Kurz vor Feierabend lernt May eine englische Familie in der Lobby kennen und ihr Chef erkennt ihr Potential, mit Fremden umzugehen. May wird zur FremdenfĂŒhrerin des riesigen Einkaufszentrums. Eines Tages spricht sie ein Mann auf Englisch an, obwohl er japanisch aussieht, er lĂ€dt sie zum Tee ein und die beiden bemerken, dass sie sich sehr Ă€hnlich sind. Sie verlieben sich und finden ein neues Zuhause in Yokohama.
2000er
The Sign Painter (2000)
Ein Junge, hungrig und allein ein einer groĂen Stadt, ist auf der Suche nach Arbeit. Wegen seines zeichnerischen Talents bekommt er eine Anstellung als Assistent bei einem Plakatmaler. Der Job gibt ihm Sicherheit, doch seine kreativen BedĂŒrfnisse kann er nicht befriedigen. Die Geschichte thematisiert die Unvereinbarkeit von materieller Sicherheit und TrĂ€umen, deren ErfĂŒllung mit einer unsicheren Zukunft verknĂŒpft ist. WofĂŒr soll man sich entscheiden?
Home of the Brave (2002)
Home of the Brave handelt von der Internierung japanischstĂ€mmiger Amerikaner wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs in den USA. Die japanischen Immigranten wurden zu potentiellen Feinden erklĂ€rt und mit dieser BegrĂŒndung eingesperrt. Says Geschichte wirkt wie ein Alptraum. Ein Mann stĂŒrzt mit seinem Kajak einen Wasserfall hinunter und taucht daraufhin in einem unterirdischen Tunnel wieder auf. Dort findet er eine Leiter und kann wieder an die OberflĂ€che zurĂŒckkehren. Doch hier sieht er nur eine karge Mondlandschaft und ein paar Kinder, die Namensschilder an ihren MĂ€nteln tragen. Sie seien aus dem Lager erzĂ€hlen sie ihm, doch dort warten noch mehr Kinder, die sich wĂŒnschen, wieder zuhause bei ihren Eltern zu sein. Doch der Lichtkegel eines Wachturms zerstreut die Versammlung und der Mann verliert die Kinder aus den Augen und befindet sich nun wieder am Fluss, wo er einschlĂ€ft. Als er erwacht, sieht der Mann uramerikanische Kinder, die mit seinem Kajak spielen. Er kann weiter fahren, aber sie bleiben zurĂŒck.
Music for Alice (2004)
Music for Alice erzĂ€hlt die Lebensgeschichte von Alice Sumida, die nichts lieber tat, als zu tanzen. Doch als Farmerstochter war ihr ein anderer Weg vorherbestimmt. Nach der Schule heiratet sie Mark, der sich nicht besonders viel fĂŒr das Tanzen interessiert. Gemeinsam zĂŒchten sie wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs Gladiolen. Obwohl sie bald die gröĂte Farm fĂŒr SchwertliliengewĂ€chse besitzen, verkaufen sie diese, denn âErfolg allein macht nicht glĂŒcklichâ. Mark stirbt und Alice kehrt zur Farm zurĂŒck, die sie vor 30 Jahren verlassen hatten. âJetzt kann ich tanzenâ, entscheidet Alice mit ihren ĂŒber 80 Jahren.
Kamishibai Man (2005) / Kamishibai-Mann (2015)
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Hauptartikel
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Der Kamishibai-Mann
Der Kamishibai-Mann (Originaltitel: Kamishibai Man) erzĂ€hlt die Geschichte eines Kamishibai-Mannes, der sein Handwerk aufgeben musste, da die Kinder lieber Fernsehen, als ihm zuzuhören. Doch eines Tages macht er wieder seine Runde. Das Buch wurde am 25. Oktober 2005 bei dem amerikanischen Verlag Houghton Mifflin Harcourtcite-ref-16[16] in amerikanischer Sprache veröffentlicht und umfasst 32 Seiten. Die deutsche Ăbersetzung erschien am 1. MĂ€rz 2015 bei der Edition Bracklocite-ref-17[17] und umfasst 40 Seiten. Gabriela Bracklo besorgte die Ăbersetzung. Das Buch ist unter anderem in den USA, Deutschland, Japan und China publiziert worden.
Jiichan (japanisch fĂŒr GroĂvater) lebt mit seiner Frau Baachan (japanisch fĂŒr GroĂmutter) in einem kleinen Haus am Rande der Stadt. Eines Tages beschlieĂt Jiichan, wieder seiner frĂŒheren TĂ€tigkeit als Kamishibai-Mann nachzugehen. Kamishibai bedeutet ĂŒbersetzt âPapiertheaterâ. Die Kamishibai-MĂ€nner fuhren wĂ€hrend der japanischen Vorkriegszeit mit ihrem Fahrrad und einem auf dem GepĂ€cktrĂ€ger montierten hölzernen Kasten an verschiedene Orte, um den Kindern Geschichten zu erzĂ€hlen. Dabei steckten sie verschiedene Bildkarten in den Kasten, in dem sich auch Schubladen fĂŒr SĂŒĂigkeiten befanden, um den Inhalt ihrer Geschichte zu untermalen. Die Kinder kauften die Leckereien und der Kamishibai-Mann erzĂ€hlte ihnen seine Geschichten. Eigentlich handelte es sich dabei um eine unendliche ErzĂ€hlung, die immer dann unterbrochen wurde, wenn es gerade am spannendsten war und die Kinder mussten warten, bis der Kamishibai-Mann wiederkehrte, um die Geschichte fortzusetzen.
In Says Buch schnallt sich Jiichan seinen alten Kamishibai-Kasten mit den von Baachan zubereiteten SĂŒĂigkeiten auf den GepĂ€cktrĂ€ger seines Fahrrads und fĂ€hrt den HĂŒgel hinab in die Stadt. Doch dort hat sich vieles verĂ€ndert. Hohe HĂ€user wurden gebaut, BĂ€ume gefĂ€llt und die rĂŒpelhaften Autofahrer erschrecken den alten Mann. Als Jiichan endlich einen freien Platz findet, packt er seinen Kamishibai-Kasten aus und beginnt seine eigene Geschichte zu erzĂ€hlen und wĂ€hrend Jiichan davon berichtet, wie seine Geschichten langsam aber sicher durch Fernseherapparate ersetzt wurden, sammelt sich eine Menschentraube um ihn. Es sind die mittlerweile erwachsenen Frauen und MĂ€nner, die ihren alten Kamishibai-Mann wiedererkennen, dem sie als Kinder so gebannt zugehört haben. Sie jubeln, klatschen und fragen nach den altbekannten Geschichten. Jiichan dreht von nun an wieder seine Runde. Mit den bunten Illustrationen wirkt Says Buch selbst wie eine Art Kamishibai. Die liebevoll gemalten Aquarelle wechseln sich ab mit einem etwas skizzenhafteren Stil, der fĂŒr die RĂŒckblende von Jiichans ErzĂ€hlung verwendet wird.
Erika-san (2009)
Erika liebt das Bild im Haus ihrer GroĂmutter, das ein kleines japanisches Holzhaus zeigt. Von Kind an trĂ€umt sie davon, in Japan zu leben. Sie studiert Japanisch und findet nach dem College schlieĂlich einen Job als Lehrerin im Land ihrer TrĂ€ume. Doch Tokio ist nicht das, was sie sich erhofft hatte. Dort sind zu viele Menschen und es ist ihr viel zu laut. Ist Japan tatsĂ€chlich das Land, von dem Erika getrĂ€umt hat? Auch das nĂ€chste kleine Dorf ist ihr immer noch zu groĂ, so verschlĂ€gt es sie auf eine entlegene Insel. Dort entdeckt sie ein kleines Teehaus, das genauso aussieht wie das auf dem Bild ihrer GroĂmutter. Erika erlernt dort die traditionelle Teezeremonie mit Aki aus ihrem Lehrerkollegium, den sie schlieĂlich heiratet.
2010er
The Boy in the Garden (2010)
Jiros Mutter erzĂ€hlt ihm die Geschichte eines HolzfĂ€llers, der einen Kranich aus einer Falle befreit. Zur Belohnung wird der Kranich zu einer wunderschönen Frau und heiratet den HolzfĂ€ller. Doch als dieser seinen Schwur bricht, nicht nachzusehen, wĂ€hrend sie webt, wird sie wieder zu einem Kranich und verlĂ€sst den Mann. Als Jiro mit seinem Vater bei Mr. Ozu zu Besuch ist und er einen Kranich im Garten sieht, fĂ€llt ihm die Legende wieder ein und er lĂ€uft in den Garten. Doch es ist nur eine Statue, die er gesehen hat. In seinen TrĂ€umen versunken, erkundet er den Garten und stöĂt auf einen Pfad, der zu einer kleinen HĂŒtte fĂŒhrt. Dort trifft er die Kranich Frau und gemeinsam essen sie eine Suppe. Doch am nĂ€chsten Tag geht sie in ihre Webstube und lĂ€sst Jiro schwören, bloĂ nicht zu linsen. Doch plötzlich kommen Jiros Vater und Mr. Ozu in den Raum und behaupten, er habe geschlafen. Als sie sich auf den Heimweg machen, kommen sie wieder an der Kranich-Statue, vorbei und Jiros Vater merkt an, dass sie wirklich echt aussehe, doch Jiro weist seinen Vater darauf hin, dass es nur eine Figur sei.
âThis is a beautiful, moving, quietly mysterious read, ripe with possibilities for interpretation and contemplation.â (Kirkus Review, 15. September 2010)cite-ref-18[18]
Drawing from Memory (2011)
Drawing from Memory erzĂ€hlt die Geschichte von Says Leben und wie er sich trotz schwieriger UmstĂ€nde seinen Traum vom Zeichnen erfĂŒllte. Say kombiniert Aquarelle mit Fotos, Comicpanels und Skizzen. Das Buch thematisiert die Schwierigkeit, die eigenen TrĂ€ume zu erreichen und gleichzeitig die Erwartungen der anderen zu erfĂŒllen. Auch das BedĂŒrfnis der Zugehörigkeit, Entwurzelung, Familie, Beharrlichkeit, TrĂ€ume und die ErfĂŒllung derselben sowie LoyalitĂ€t und KreativitĂ€t sind Thema der ErzĂ€hlung und erinnern damit an viele andere BĂŒcher Says.
âAesthetically superb; this will fascinate comics readers and budding artists while creating new Say fans.â (Kirkus Review, 5. Juli 2011)
The Favorite Daughter (2013)
Als Yuriko ein Kinderfoto fĂŒr ein Klassenalbum mitbringen soll, wird sie von ihren Klassenkameraden gehĂ€nselt, weil sie keine schwarzen Haare hat, wie eine typische Japanerin. Dann spricht auch noch die Kunstlehrerin ihren Namen falsch aus und Yurikos MitschĂŒler ziehen sie damit auf. Sie will sein wie die anderen Kinder und nennt sich nun Michelle. Doch ihr geduldiger Vater zeigt ihr all das Schöne, das sie durch ihre japanischen Wurzeln dazugewonnen hat. Sie gehen in ihr liebstes Sushirestaurant und besuchen den japanischen Teegarten im Golden Gate Park und am Ende des Tages ist Yuriko stolz auf ihre Einzigartigkeit und zeigt dies auch in ihrem Kunstprojekt, das sie fĂŒr die Schule anfertigen soll.
The Inkerâs Shadow (2015)
The Inkerâs Shadow knĂŒpft dort an, wo Drawing from Memory aufhört. Auch dieses Werk basiert auf biografischen Gegebenheiten aus Says Leben. Der 15-jĂ€hrige Allen Say erreicht 1953 die USA wird dort von seinem Vater, der bisher kein sonderliches Interesse an ihm gezeigt hat, sofort auf die MilitĂ€rakademie in SĂŒdkalifornien abgeschoben, um dort Englisch zu lernen und von nun an ein erfolgreiches Leben zu fĂŒhren. Mit einer Mischung aus Text, Farbillustrationen und Comicpanels schildert Say seine Erfahrungen als einziger japanischer Student an der Schule und den Rassismus, der ihm von MitschĂŒlern und deren Eltern entgegengebracht wurde. Say wird bald der Schule verwiesen und zieht von den Baracken in ein schĂ€biges Zimmer ĂŒber einem Motel. Doch das Zimmer- und KĂŒchenpersonal ermutigt ihn, etwas mit seinem Leben anzufangen und die Motel-Mitarbeiter bringen ihm sogar das Autofahren bei. Sein grausamer Vater verachtet ihn, doch bei dem Direktor seiner neuen Schule findet Say UnterstĂŒtzung. The Inkerâs Apprentice erzĂ€hlt die Geschichte eines KĂŒnstlers, der unter schwierigen UmstĂ€nden und in einem fremden Land seinen Weg sucht.
Bibliographie
| 1968: A Canticle to the Waterbirds , William Everson (Text), Allen Say (Illustration), Eizo ( Berkeley (Kalifornien) ), ISBN unbekannt | â | Lyrik | |
|---|---|---|---|
| 1971: Two Ways of Seeing , Wilson G. Pinney (Text), Allen Say (Illustration), Little, Brown and Company ( Boston ), ISBN unbekannt | â | Lyrik | |
| 1972: Dr. Smithâs Safari , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Harper & Row ( New York ), ISBN 978-0-06-025219-9 | 1974: Doktor Schmidts Safari , Jörg Drews (Ăbersetzung), Insel Verlag ( Frankfurt am Main ), ISBN 978-3-458-15743-4 | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1976: The Feast of Lanterns , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Harper & Row ( New York ), ISBN 0-06-025213-8 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1954: Asago , Shiga Naoya (Text), Chëà KĆronsha ( Tokyo ), ISBN unbekannt | 1976 : Morning Glories , Allen Say , David Metzler (Ăbersetzung), Allen Say (Illustration) Oyez ( Berkeley (Kalifornien) ), ISBN unbekannt | Lyrik | Gedruckt von Graham MacKintosh |
| 1978: Magic and the Night River , Eve Bunting (Text), Allen Say (Illustration), Joanna Cotler Books ( New York ), ISBN 978-0-06-020912-4 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1980: The Lucky Yak , Annetta Lawson (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-395-29523-6 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1984: How My Parents Learned to Eat , Ina R. Friedmann (Text), Allen Say (Illustration), Sandpiper ( Boston ), ISBN 978-0-395-44235-7 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1981: The Secret Cross of Lorraine , Thea Brow (Text), Allen Say (Illustration), Parnassus Press ( Boston ), ISBN 978-0-395-30344-3 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1982: The Bicycle Man , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Sandpiper ( Boston ), ISBN 978-0-395-50652-3 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1988: The Boy of the Three-Year Nap , Dianne Snyder (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-395-66957-0 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | Auf der Caldecott Honor Book List |
| 1988: A River Dream , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-395-65749-2 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1989: The Lost Lake , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Sandpiper ( Boston ), ISBN 978-0-395-63036-5 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1990: El Chino , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-395-77875-3 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1991: Tree of Cranes , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-547-24830-1 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1993: Grandfatherâs Journey , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-547-07680-5 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | Gewinner der Caldecott Medal 1994 |
| 1979: The Ink-Keepers Apprentice , Allen Say (Text), Harper & Row ( New York ), ISBN 978-0-7569-6811-3 | 1999: Die SchĂŒler des Comicmeisters , Ulli und Herbert GĂŒnther (Ăbersetzung), Carl Hanser Verlag ( MĂŒnchen , Wien ), ISBN 978-3-446-18460-2 | Roman / Jugendbuch | |
| 1995: Stranger in the Mirror , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-395-61590-4 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1996: Emmaâs Rug , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-395-74294-5 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 1997: Allison , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-618-49537-5 | 1998: Allison , Susanne Koppe (Ăbersetzung), Moritz Verlag ( Frankfurt am Main ), ISBN 978-3-89565-076-5 | Bilderbuch / Kinderbuch | Das erste Buch Says, welches in deutscher Sprache erschienen ist. |
| 1999: Tea with Milk , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-547-23747-3 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2000: The Sign Painter , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-544-10514-0 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2002: Home of the Brave , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-618-21223-1 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2004: Music for Alice , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-618-31118-7 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2005: The Kamishibai-Man , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-618-47954-2 | 2015: Der Kamishibai-Mann , Gabriela Bracklo (Ăbersetzung), Edition Bracklo ( GrĂ€felfing ), ISBN 978-3-9815066-7-9 | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2009: Erika-san , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-618-88933-4 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2010: The Boy in the Garden , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Houghton Mifflin Harcourt ( Boston ), ISBN 978-0-547-21410-8 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2011: Drawing from Memory , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Scholastic Press ( New York ), ISBN 978-0-545-17686-6 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2013: The Favorite Daughter , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Arthur A. Levine Books ( New York ), ISBN 978-0-545-17662-0 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
| 2015: The Inkerâs Shadow , Allen Say (Text), Allen Say (Illustration), Scholastic Press ( New York ), ISBN 978-0-545-43776-9 | â | Bilderbuch / Kinderbuch | |
Nominierungen und Auszeichnungen
| 1979 | The Ink-Keeperâs Apprentice | ALA Best Book for Young Adults [ 19 ] |
|---|---|---|
| 1980 | The Lucky Yak | New York Times Best Illustrated Award [ 1 ] |
| 1982 | The Bicycle Man | Booklist Editorâs Choice [ 20 ] |
| 1982 | The Bicycle Man | ALA Notable Book [ 21 ] |
| 1984 | How My Parents Learned to Eat | Horn Book Fanfare List [ 22 ] |
| 1985 | How My Parents Learned to Eat | Christopher Award [ 23 ] |
| 1988 | A River Dream | New York Times Best Illustrated Children's Book [ 24 ] |
| 1988 | The Boy of the Three-Year Nap | ALA Notable Childrenâs Book |
| 1988 | The Boy of the Three-Year Nap | Horn Book Fanfare List [ 22 ] |
| 1988 | The Boy of the Three-Year Nap | Horn Book Award [ 25 ] |
| 1989 | The Boy of the Three-Year Nap | Caldecott Honor Book [ 26 ] |
| 1990 | El Chino | Horn Book Fanfare List [ 22 ] |
| 1991 | Tree of Cranes | Horn Book Fanfare List [ 22 ] |
| 1993 | Grandfatherâs Journey | New York Times Best Illustrated Children's Book [ 24 ] |
| 1993 | Grandfatherâs Journey | Horn Book Fanfare List [ 22 ] |
| 1994 | Grandfatherâs Journey | Globe Horn Book Award [ 27 ] |
| 2000 | Tea with Milk | ALA Notable Childrenâs Books [ 28 ] |
| 2006 | Kamishibai Man | ALA Notable Childrenâs Book List [ 29 ] |
| 2006 | Kamishibai Man | Oregon Book Finalist [ 30 ] |
| 2010 | Gesamtes Werk | Nominiert fĂŒr den Astrid-Lindgren-GedĂ€chtnis-Preis [ 31 ] |
| 2011 | Drawing from memory | New York Times Notable Childrenâs Books [ 32 ] |
| 2011 | Drawing from memory | Booklist Editorâs Choice [ 33 ] |
| 2011 | Drawing from memory | Horn Book Fanfare List [ 22 ] |
| 2012 | Drawing from Memory | ALA Notable Childrenâs Book List [ 34 ] |
| 2013 | Drawing from Memory | Oregon Book Award [ 35 ] |
| 2014 | Favorite Daughter | Oregon Book Finalist [ 30 ] |
Ăffentliche Auftritte
Weblinks
âą Literatur von und ĂŒber Allen Say im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą Biografie von Say auf den Verlagswebsites von Houghton Mifflin Harcourt und Scholastic
âą School Library Journal Interview mit Allen Say
Einzelnachweise
cite-note-best-illustrated-award-11. â Best Illustrated Award
cite-note-horn-book-award-22. â Horn Book Award
cite-note-33. â Caldecott Medal.
cite-note-44. â New York Times
cite-note-55. â USA Today
cite-note-66. â USA Today
cite-note-77. â Japanese American National Museum (Memento vom 26. Mai 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 2. April 2024.
cite-note-88. â Once under the Cherry Blossom Tree
cite-note-99. â Unter dem KirschblĂŒtenbaum
cite-note-1010. â Kirkus Review
cite-note-1111. â Kirkus Review
cite-note-1212. â Christopher Award
cite-note-1313. â Caldecott Medal Honor List
cite-note-1414. â Grandfatherâs Journey (Memento vom 26. Mai 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 2. April 2024.
cite-note-1515. â Caldecott Medal
cite-note-1616. â Kamishibai Man
cite-note-1717. â Der Kamishibai-Mann
cite-note-1818. â Kirkus Review
cite-note-191. ALA Best Book for Young Adults
cite-note-202. Booklist Editorâs Choice
cite-note-213. ALA Notable Book
cite-note-horn-book-fanfare-list-224. Horn Book Fanfare List
cite-note-235. Christopher Award
cite-note-best-illustrated-children-s-book-246. Best Illustrated Children's Book
cite-note-257. Horn Book Award
cite-note-268. Caldecott Honor Book
cite-note-279. Globe Horn Book Award
cite-note-2810. ALA Notable Childrenâs Books
cite-note-2911. ALA Notable Childrenâs Book List
cite-note-oregon-book-finalist-3012. Oregon Book Finalist (Memento vom 26. Mai 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 2. April 2024.
cite-note-3113. Astrid-Lindgren-GedÀchtnis-Preis (Memento vom 15. August 2020 im Internet Archive). Abgerufen am 2. April 2024.
cite-note-3214. Notable Childrenâs Books
cite-note-3315. Booklist Editorâs Choice
cite-note-3416. ALA Notable Childrenâs Book List
cite-note-3517. Oregon Book Award (Memento vom 26. Mai 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 2. April 2024.